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Über mich

Dr. med. vet.
Ann-Kathrin Fritsche

Tierärztin in Berlin, spezialisiert auf Verhaltensmedizin – und seit vielen Jahren leidenschaftliche Hundehalterin. Hier finden Sie meinen Weg in das Fach und die Haltung, mit der ich arbeite.

Porträt von Dr. med. vet. Ann-Kathrin Fritsche in tierärztlicher Berufskleidung

Mein Weg

Vom Labor und der Praxis
in die Verhaltensmedizin.

Mein Tiermedizinstudium habe ich in Berlin absolviert und 2008 mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Parallel zur Promotion über das equine Herpesvirus arbeitete ich als Assistenzärztin in einer Kleintierpraxis im Berliner Umland – Not- und Wochenenddienste eingeschlossen. In dieser Zeit habe ich ein breites Spektrum an Fällen gesehen und behandelt.

Drei Jahre später wechselte ich in eine Kleintierpraxis nach Brandenburg. In der täglichen Sprechstunde fiel mir auf, dass Halterinnen und Halter zunehmend nicht nur körperliche, sondern auch seelische Probleme ihrer Hunde und Katzen ansprachen. Dieser Bedarf, gepaart mit meinem privaten Engagement, hat meinen beruflichen Weg neu ausgerichtet.

Über viele Jahre war ich mit meiner Hündin Wilma in der Rettungshundestaffel einer großen deutschen Hilfsorganisation aktiv. Dort habe ich gelernt, wie viel Ausdrucksverhalten erzählt – und wie viel sich mit gutem Training erreichen lässt. Aus dieser Erfahrung wuchs der Wunsch, mich gezielt auf Tierverhaltensmedizin zu spezialisieren. Von 2013 bis 2014 absolvierte ich an der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) in Hannover die acht Module zur Tierverhaltenstherapie. In den folgenden Jahren kamen weitere Fortbildungen hinzu.

Dr. Ann-Kathrin Fritsche mit ihrer Hündin Wilma im herbstlichen Wald
Mit Wilma im Wald – viele Jahre Rettungshundearbeit haben meinen Blick auf Hundeverhalten geprägt.

Heute bin ich froh, mein privates Interesse am Verhalten der Tiere mit meiner tierärztlichen Ausbildung verbinden zu können – und damit Ihnen und Ihrem Tier zu helfen.

Meine Philosophie

Mit dem gleichen Respekt,
den ich Menschen entgegenbringe.

Tiere haben – wie Menschen – einen eigenen Charakter, und sie können lernen. Genau deshalb begegne ich ihnen beim Umlernen mit demselben Respekt, den ich auch einem menschlichen Gegenüber entgegenbringen würde.

Sieh deinem Hund in die Augen und versuche zu sagen, dass Tiere keine Seele haben.
Victor Hugo

Für viele Menschen – mich eingeschlossen – sind Tiere ein wichtiger Teil des Lebens. Damit das Zusammenleben gelingt, müssen die Bedürfnisse beider Seiten ernst genommen werden. Als Tierärztin behalte ich dabei immer auch mögliche körperliche Ursachen für Verhaltensstörungen im Blick und arbeite eng mit Ihrer Haustierärztin oder Ihrem Haustierarzt zusammen. In der Verhaltenstherapie selbst setze ich auf positive Bestärkung; bei schwierigen Verläufen kann eine zeitlich begrenzte medikamentöse Unterstützung sinnvoll sein.

Natürlich kann man ohne Hund leben. Es lohnt sich nur nicht.
Heinz Rühmann

Ein zentraler Punkt meiner Arbeit ist Kommunikation. Wir Menschen verständigen uns vor allem über Sprache, Tiere vor allem über Körper und feine Signale. In meinen Beratungsgesprächen analysiere ich das problematische Verhalten und mache nachvollziehbar, wo Mensch und Tier aneinander vorbei reden. Gemeinsam suchen wir nach Lösungswegen, klären, wo Grenzen nötig sind, und legen einen Therapieplan fest, der zu Ihrem Mensch-Tier-Team passt.

Die Menschheit lässt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte.
Francesco Petrarca (1304–1374)